Karstens Heimatseite
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  Schweiz, Zermatt (*** Haus Juliana ***)
    03. bis 11. März 2007 [bis 4 Personen 700 Euro]


 
  • Zermatt ist autofrei (Ausser Elektroautos).

    Nachdem wir ja auch früher schon mal mit der Bahn zum Skifahren gefahren sind, hat sich das diesmal angeboten. Wir sind nachts um 2:22 in Frankfurt losgefahren und hatten zum Glück Clemens dabei, der ziemlich Bahnerfahren war und dafür gesorgt hat, daß wir mit unserm ganzen Gepäck rechzeitig vorne an der Tür standen um den Anschlußzug nicht zu verpassen.

 
 

Umsteigen am Basler Bahnof

 
  • Aufgrund von Beziehungen konnten wir recht günstig im Haus Juliana eine 4 Bett Wohnung bekommen. Nach den tollen Hütten der letzten Jahre natürlich eine leichte Verschlechterung.

    Die Wohnung war aber frisch renoviert und man konnte sich dort auch wohlfühlen.

 
 

Blick vom Balkon geradeaus

 
 

Blick vom Balkon nach vorne

Blick vom Balkon nach hinten

 


  • In Zermatt kann man zwei Skigebiete nutzen: Zunächst das Skigebiet auf Zermatter Seite und wenn man über den Kamm nahe dem Marterhorn fährt das Skigebite von Cervinia.

    Die Zermatter Seite hat eine Besonderheit: dort kann man mit der Zahnradbahn statt dem Lift auf die Piste kommen. In der Praxis war das aber nicht sehr empfehenswert, weil es extrem langsam ging. Man konnte aber alternativ die Lifte nutzen und die Pisten waren eindeutig steiler als auf italienischer Seite.

 
 

Zahnradbahn

Durch die Scheiben der Zahnradbahen

 
  Am der Bergstation der Gronergratbahn gibt es ein Hotel, daß auch als Observatorium dient.

 
 

Observatorium am Endpunkt der Gronergratbahn

 
  Das Skigebiet um Zermatt ist eines der höchsten der Alpen.

Eine der beiden, besonders schönen Abfahrten (die natürlich am seltensten offen hatte) war das Stockhorn. Der Lift zur Anderen hieß "Rote Nase"

 
 

3800 m

 
 

Stockhorn

Haube

 
 

Strudel

Warten auf die Gondel

 
  Zwei- oder dreimal sind wir über den Kamm nach Italien gefahren. Wie sich herausstellte gab es auf Schweizer Seite den besseren Strudel - aber auf Italienischer Seite den besseren Cappucchino.

Auch am Tag vor der Abreise sind wir "übergesetzt".

Eingerahmt von Hotelhochäusern, die aber wie verlassen aussahen, gab es einen von Geschäften und Restaurants gerahmten Platz. Im Freien auf einem Holzpodest mit Bernhardiner und hübscher Bedienung gab es dann Mittagessen.

Das faszinierende war die Italienische Siestaruhe, die der Platz ausstrahlte (fast wie in einem Italienischen Dorf) obwohl er von Hochhäusern umgeben war.
 
 

Vor Alpen

 
  Kurz bevor wir zurück wollten haben wir uns entschlossen noch die Abfahrt an der Rückseite des Marterhorns "mitzunehmen".

Hierbei verließen wir uns bei der Rückfahruhrzeit der letzten Gondel auf eine grobe Schätzuung von 16:10 Uhr.

Wie sich herhausstellte, ein Fehler. Um 16:10 kamen wir zum Liftanlage rechts im Bild, von der aus man noch einmal "Osterei" und einmal Gondel fahren mußte um wieder auf die Schweizer Seite zu gelangen.

Der Liftmitarbeiter hat leider auf 16:00 Uhr als letzte Fahrt bestanden.
 
 

Station

 
  Ein hilfsbereiter Polizist hat noch versucht mittels Funk etwas für uns herauszuholen - hatte aber leider keinen Erfolg

Also sind wir erstmal ins Tal und hatten uns darauf eingestellt ein Taxi oder ein Hotel zu nehmen. Leider ist der Weg für ein Taxi recht weit ca. 380 Euro. Zum Glück ist uns die Idee gekommen nach einem Fremdenverkerhsbüro zu suchen. Dort teilte man uns erst mal mit, daß alle Hotels ausgebucht waren. Nach etwas herumtelefonieren, wurde uns dann der Vorschlag gemacht in einem Campingplatz eine Hütte zu mieten. Das hat sich als gar nicht so schlecht erwiesen (Mit Skishuhen wären wir in den meisten Hotels unangenehm aufgefallen).

Abends konnten wir noch eine Pizza organisieren - was nicht ganz selbstverständlich ware, da der Zeltplatz "im Nirgendwo" lag.
 
 

Trailerpark

 
  Am nächsten Tag sind wir recht früh aufgestanden und zum nächsten Lift gefahren, um wieder auf die andere Seite des Alpenkamms zu kommen - schließlich war es unser letzter Tag und der Zug wäre um ca. 16:00 Uhr gefahren.

Der Lift sollten dann auch demnächst aufmachen. Die Anzeigetafel zeigte aber komischerweise für fast alle Pisten "ROT". Es zeigte sich, daß aufgrund einer Sturmwarnung die höher gelegenen Lifte gesperrt waren.
 
 

Vor dem Lift der uns wegen zu viel Wind nicht zurückbringen konnte

 
  Also sind wir erstmal zum Fremdenverkerhrsbüro. Dort hat man uns in Aussicht gestellt, daß um 14:00 Uhr eine ( kostenlose) Pistenraupe alle Gestrandeten fahren würde.

Das war natürlich recht verlockend, da wir ansonsten das Taxi hätten nehmen müssen.

Nach einigen Kurven auf den tiefer gelegenen Pisten fanden wir uns sehr zeitig in der Liftstation ein, wo wir auf die Überfahrt warten sollten.

 
 

Cervinia

 
  Es wurde 14:00 Uhr - und es passierte nichts. Wir fragten nach und wurden vertröstet. Da wir ja, wie gesagt abends die Heimreise antreten wollten, wurden wir langsam etwas nervös - um das Taxi zu nehmen war es inzwischen zu spät.

Etwa eine halbe Stunde später ging es dann aber doch los. Wir sollten schnelle den ersten Lift hochfahren - oben würde dann die Raupe warten. Wir sind dann schnellstmöglich hochgefahren und waren schon am Einsteigen in die Raupe, als im Letzen Moment der Lift doch noch geöffnet wurden. Da wir in einem offenen Stahlgitterkorb hätten fahren müssen ist uns da vermutlich ein ziemlich kalter Ritt erspart geblieben.
 
 

Durch solch ein Wetter hätte die Pistenraupe uns zurückbringen sollen

 



 
 

Crew - im Glacier-Express

   
 
 

(c) Karsten Jung, Egelsbach den 21.05.2007