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Karstens Heimatseite |
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Deutschland, Juist - **** Haus Wittdün ****
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11. Juli bis 13. Juli 2003
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Ein Urlaub, bei dem einfach alles stimmte. Wir waren zwar nur ein verlängertes Wochenende
weg aber trotzdem kam man voller neuem
Schwung zurück.
Wir hatten von Anfang bis Ende Sonnenschein oder Himmel mit atemberaubenden
Wolkenformationen bei denen die Sonne
häufig durchkam. Am Freitag haben wir nur kurz gearbeitet und trafen uns um ca. 16:00 Uhr
am Flughafen. Das Flugzeug
wartet bereits bei moderaten Temperaturen in der Sonne auf uns. Um unser Startgewicht zu
reduzieren tranken wir noch
einen Teil der mitgebrachten Getränke (immernhin - die Verpackung mußte nicht mehr mit in
die Luft).
Wenn man zum ersten oder zweiten Mal in ein Kleinflugzeug einsteigt, fühlt man sich etwas beengt und macht sich etwas Sorgen -
bei einem Crash ist halt nicht viel dazwischen. Nachdem man dann gestartet ist ertönt das solide Brummen des
Motors und man baut mit der Zeit Vertrauen zu der Maschine auf.
Juist liegt etwa 440 km Luftliene von unserem Startpunkt entfernt. Unser Flugzeug war mit 4 Personen voll besetzt und wir
planten direkt bis Juist durchzufliegen, was bereits relativ dicht an der Reichweitegrenze unseres Flugzeuges lag. Da auf
Juist keine Tankstelle ist, sollte auf dem Rückflug getankt werden.
Trotz eingeholtem Wetterbericht, der gutes Wetter meldete, stießen wir nach ca. zwei Dritteln der Strecke auf eine Wolkenwand.
Die Frontscheiben wurden von Regentropfen getroffen. Da diese Flugzeuge nicht mit Scheibenwischern ausgestattet sind
und auch aus anderen Gründen "Schönwetterflugzeuge" sind haben wir den Kurs geändert und sind zwischengelandet.
Kurze Zeit später war die Schlechtwetterfront weitergezogen und wir konnten wieder in die Luft. Da der Flughafen Juist nur bis
(ich glaube) 19:00 Uhr geöffnet hat wurde die Zeit bereits knapp. Wir hatten Glück und konnten, nach einer prächtigen
Rechtskurve über Juist, noch vor Flughafenschluß landen.
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Nachdem wir mit einem der modernsten Verkehrsmittel angereist waren ging es nun mit dem ältesten
"Verkehrsmittel" überhaupt vom Flughafen in das vier Kilometer entfernte Dorf und unsere Pension: zu Fuß.
Bei unserm Marsch zur Pension bekamen wir schon einen Eindruck von Juist. Das Bild zeigt die
unverputzten Klinkerfassaden, die in Norddeutschland üblich sind.
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Da Juist autofrei ist, sieht man statt Autos jede Menge Kutschen und Fahrräder.
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Am Tag nach unserer Ankunft (Samstag) haben wir den weiten flachen Strand abgewandert.
Der Strand ist zwar schön,
wie er in der Südsse nicht schöner seien könnte, aber aufgrund der Temperaturen und des Windes war einige
Überwindung nötig um ins Wasser zu gehen.
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Ein vier Sterne Hotel mit einer riesigen Glaskuppel bestimmte das Bild von Juist vom Strand aus.
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Bei der Wattwanderung zeigte der Wattführer die Tricks der Wattbewohner - wie die Muscheln sich im
Watt vergraben, wie die Krabben sich mit Ihren Scheren wehren wenn man sich von oben nährt und wie sie
andererseits bedenkenlos auf eine ausgestreckte Hand laufen, da Feinde für Sie immer von oben kommen.
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Der Leuchtturm vom Juister Hafen.
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